Das Cochlea Implantat (CI) in der logopädischen Praxis

Hörstörungen bei Cochlear Implant (CI)

Start:
13. September 2019
13.00 Uhr
Ende:
14. September 2019
16.30 Uhr
Ort:
Rheine
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Gebühr:
265 €
Punkte:
15
Fortbildungspunkte
TN:
20
Teilnehmer:innen
Für:
Logopädie
Von:
Seminar und Fortbildungszentrum Rheine
G.Schuite
Mit:
Steffi Heinemann

Beschreibung

Das Cochlea Implantat (CI) ermöglicht hochgradig schwerhörigen und ertaubten Menschen wieder oder sogar erstmals hören zu können. Die Operation steht jedoch nur am Beginn eines langen Weges, auf dem die therapeutische Begleitung neben der medizinischen und technischen Nachsorge eine überaus bedeutende Rolle einnimmt. Zunehmend finden CI-Träger den Weg in logopädische Praxen. LogopädInnen und SprachtherapeutInnen werden vor die Herausforderung gestellt, ein systematisches und individuell angepasstes Hör-und Kommunikationstraining durchzuführen, aber auch den Lernprozess mit der neuen Hörwahrnehmung anzuleiten und beratend zu begleiten.

Das Seminar vermittelt allen, die bereits mit CI-Trägern arbeiten oder in Zukunft arbeiten möchten fundiertes und praxisnahes Wissen zu den Themen: Ablauf der CI-Versorgung, Umgang mit der CI-Technik, Beratungs-, Diagnostik- und Therapieinhalte sowie Möglichkeiten aber auch Grenzen des therapeutischen Handelns bei post- und prälingual ertaubten Patienten.

Der Schwerpunkt des Seminars liegt in der praktischen Durchführung und dem systematischen Aufbau eines Hör-und Kommunikationstrainings nach der CI-Versorgung. Ausführlich wird auf die Funktionsweise des Cochlea Implantats sowie die verschiedenen CI-Systeme eingegangen. Hands-on erproben wir den Umgang mit der Technik und können danach „Erste Hilfe“ bei technischen Problemen leisten. Die Theorie des Hörstufenmodells, Methoden und Inhalte einer strukturierten Hör-und Kommunikationstherapie werden anhand von Video- und Fallbeispielen immer wieder veranschaulicht. Dabei werden unterschiedliche Voraussetzungen für den Hörerfolg mit CI, Hörentwicklungsverläufe verschiedener Patientengruppen sowie typische Probleme von Hörgeschädigten im Alltag thematisiert. Die TeilnehmerInnen werden befähigt mithilfe einer gezielten Anamnese und Diagnostik individuelle Therapieziele für ihre CI-Patienten zu erstellen, den Verlauf der Hör-und Sprachverstehensleistung zu dokumentieren und einzuschätzen und den Lernprozess gemeinsam mit den CI-Patienten zu reflektieren. Viele praktische Anregungen und Materialvorschläge sowie ein Einblick in die aktuelle Literatur vertiefen die einzelnen Themenbereiche.

Es besteht die Möglichkeit Fallbeispiele einzubringen.

Veranstalter

Seminar und Fortbildungszentrum Rheine
Seminar- und Fortbildungszentrum Rheine
Osnabrücker Straße 8-10
48429 Rheine
059718003322

Veranstaltungsort

Seminar- und Fortbildungszentrum Rheine
TAT Hovesaatstr. 6 Haus H
48432 Rheine
Deutschland

Kontakt mit Seminar und Fortbildungszentrum Rheine