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Trachealkanülen-Management bei spontan atmenden sowie beatmeten Patienten

Schluckstörung - Dysphagie, Trachealkanülenmanagement

Start:
15. Februar 2020
9:30 Uhr
Ende:
16. Februar 2020
15:00 Uhr
Ort:
Bad Heilbrunn
Gebühr:
300 €
Punkte:
16
Fortbildungspunkte
TN:
25
Teilnehmer:innen
Für:
Logopädie

Beschreibung

In dem Kurs werden die Indikationen für Trachealkanülen und die gängigen Arten von Kanülen für spontan atmende und beatmete Patienten vorgestellt. Ferner werden allgemeine Grundlagen zur invasiven Beatmung sowie die Bedeutung des physiologischen Ausatemluftstromes für die mündliche Kommunikation, die Dysphagietherapie und den oralen Kostaufbau – auch unter den Bedingungen der invasiven Beatmung (Möglichkeiten und Grenzen) – erörtert. Die Besonderheiten in Diagnostik und Therapie von Dysphagiepatienten mit Trachealkanüle sowie das Trachealkanülen-Management und die Bedeutung des Einsatzes von Sprechventilen bei invasiver Beatmung werden erläutert. Wie das Trachealkanülenmanagent in sicheren Schritten zur Dekanülierung verläuft, ist ebenfalls Gegenstand des Seminars. Auf Komplikationen und Alltagsprobleme mit Trachealkanülen wird eingegangen. Alle Inhalte werden anhand von Patientenbeispielen mit Videosequenzen veranschaulicht. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, Handlungen wie absaugen, cuffen, entcuffen oder einen Trachealkanülenwechsel praktisch zu üben.

Fortbildungsziele:

Die Teilnehmer verstehen die grundlegende Bedeutung des physiologischen Ausatemluftstromes für die mündliche Kommunikation und die Schluckfähigkeit bei tracheotomierten Patienten – auch unter den Bedingungen der invasiven Beatmung. Die Teilnehmer sind in der Lage, den Patienten mit einem kontrollierten und sicheren Trachealkanülenmanagement mehr Lebensqualität zu ermöglichen.

Veranstalter

So! - Seminarorganisation für therapeutische Berufe UG (haftungsbeschränkt)
So - Seminarorganisation für therapeutische Berufe, Barbara Lueb
Kohlstattstr. 19
bad tölz
804172371

Veranstaltungsort

Fachklinik Bad Heilbunn
Wörnerweg 30
83670 Bad Heilbrunn
Deutschland

Kölner Befundsystem für Trachealkanülen

Das Kö.Be.S.-System komplettiert sich: Mit diesem neuen Modul ist nun auch eine systematische Befundung bei Patienten mit Trachealkanülen möglich. Es gestattet eine umfängliche Dokumentation von Beobachtungs- und Anamnesedaten in den Bereichen Kognition, Sensorik, Motorik, Atmung, Sekretmanagement, Trachealkanüle, Schluckdiagnostik und Ernährung und erleichtert somit auch die Kommunikation zwischen Therapeutin, Ärzten und Pflegepersonal.

Von Alexander Fillbrandt und Ulrich Birkmann

Bei ProLog