Schwere Dysphagien, Trachealkanülen und Ernährungssonden

Neurologie, Schluckstörung - Dysphagie, Trachealkanülenmanagement

Start:
22. Mai 2020
Ende:
23. Mai 2020
Ort:
Köln
Gebühr:
295 €
Punkte:
16
Fortbildungspunkte
Für:
Logopädie

Beschreibung

Die Dysphagietherapie ist durch die zunehmende Schwere der Störungen sowie durch die Forderung nach evidenzbasierten Therapiekonzepten grundlegenden Veränderungen unterworfen. Der Behandlungsbeginn auf Intensivstation oder Stroke Unit ist Standard und erfordert Sicherheit in der Diagnostik, im Trachealkanülenmanagement und in Ernährungsentscheidungen. Gleichzeitig werden die stationären  Behandlungsdauern verkürzt, sodass Behandlungskonzepte verändert werden und die ambulante Weiterbehandlung vor neue Herausforderungen gestellt wird. Schwerpunkt dieses Seminars ist die  Behandlung von Patienten mit schweren neurogenen Dysphagien. Themen sind klinische Diagnostik (Screeningverfahren, klinische Aspirations-/ Penetrationszeichen, neurophysiologische Untersuchung mit Bestimmung des kaudalen Hirnnervenstatus), instrumentelle Diagnostik (Endoskopie, Videofluoroskopie, Indikationsstellung) sowie ein Methodenvergleich dieser Verfahren. Schwerpunkte werden Trachealkanülen- und Ernährungsmanagement sein (praktischer Umgang mit Trachealkanülen, Auswahl der passenden Ernährungssonde). Ein kritischer Methodenüberblick (Basale Stimulation, F.O.T.T.®,  PNF, ORT, FDT) soll Grundlage für die Planung des Therapieaufbaus und die adäquate Auswahl der Therapiemethodik sein (praktische Durchführung einzelner Verfahren, Schwerpunkt evidenzbasierte Verfahren, Behandlung von Mundöffnungsstörungen, Sekretmanagement). Zum Abschluss wird die Bedeutung neurostimulativer Verfahren in der Therapie diskutiert.

Veranstalter

ProLog WISSEN
Olpener Str. 59
51103 Köln
0221-660 91 20

Veranstaltungsort

ProLog Wissen GmbH
Olpener Str. 59
51103 Köln
Deutschland

Kontakt mit ProLog WISSEN

Kölner Befundsystem für Trachealkanülen

Das Kö.Be.S.-System komplettiert sich: Mit diesem neuen Modul ist nun auch eine systematische Befundung bei Patienten mit Trachealkanülen möglich. Es gestattet eine umfängliche Dokumentation von Beobachtungs- und Anamnesedaten in den Bereichen Kognition, Sensorik, Motorik, Atmung, Sekretmanagement, Trachealkanüle, Schluckdiagnostik und Ernährung und erleichtert somit auch die Kommunikation zwischen Therapeutin, Ärzten und Pflegepersonal.

Von Alexander Fillbrandt und Ulrich Birkmann

Bei ProLog