Expertenworkshop: Trachealkanülen aus therapeutischer Sicht

Neurologie, Organisation, Qualitätsmanagement, Schluckstörung - Dysphagie, Trachealkanülenmanagement

Start:
30. August 2020
Ort:
Berlin
Gebühr:
180 €
Punkte:
8
Fortbildungspunkte
Für:
Logopädie

Beschreibung

Wer länger schon mit tracheotomierten Patientinnen und Patienten arbeitet, kennt die Belange und Inhalte der Therapie. Was fehlt, sind der Austausch und regelmäßige Updates. Nicht nur die Forschung, auch resultierende Änderungen der Therapie geben die Entwicklung vor. Ziel sollte sein, die eigenen Fähigkeiten und Inhalte immer wieder in Bezug zu Studien zu setzen und im Austausch mit anderen erfahrenen Kolleginnen und Kollegen die optimale Vorgehensweise zu entwickeln.

Leider ist im Rahmen der täglichen Arbeit wenig Zeit für diesen Austausch und für eine sinnvolle Sichtung der Forschung.

 

Hier setzt dieser Workshop an. Er will hierfür den nötigen Raum bieten.

Vorstellung aktueller Studien und Techniken sowie genauere Betrachtungen von Konzepten wie Sprechventile bei laufender Beatmung und ethische Fragen bei neurodegenerativen Erkrankungen sind die Hauptinhalte, deren Mitgestaltung ganz bewusst auch bei den Teilnehmenden liegen kann.

 

An einem Tag soll gemeinsam gearbeitet werden mit dem Ziel, das eigene Handeln am Patienten zu verbessern – durch Updates aus der Forschung, Vorstellung neuer Konzepte und Ideen.

Fallvorstellungen sind in diesem Expertenworkshop ausdrücklich gewünscht.

 

Die Inhalte im Einzelnen:

Vorstellung des Kö.Be.S. TK

aktuelle Forschung

Konzepte wie CoughAssist und Passy Muir Ventile

Exkurs „Ethik und Beatmung“

Fallbeispiele der Teilnehmenden und anschließende Diskussion

Veranstalter

ProLog WISSEN
Olpener Str. 59
51103 Köln
0221-660 91 20

Veranstaltungsort

Verein für Rehabilitation Behinderter e.V. DIE REHA- WOHNEN UND FREIZEIT
Weydemeyerstr. 2/2a
10178 Berlin
Deutschland

Kontakt mit ProLog WISSEN

Kölner Befundsystem für Trachealkanülen

Das Kö.Be.S.-System komplettiert sich: Mit diesem neuen Modul ist nun auch eine systematische Befundung bei Patienten mit Trachealkanülen möglich. Es gestattet eine umfängliche Dokumentation von Beobachtungs- und Anamnesedaten in den Bereichen Kognition, Sensorik, Motorik, Atmung, Sekretmanagement, Trachealkanüle, Schluckdiagnostik und Ernährung und erleichtert somit auch die Kommunikation zwischen Therapeutin, Ärzten und Pflegepersonal.

Von Alexander Fillbrandt und Ulrich Birkmann

Bei ProLog