Sprachtherapie auf der Intensivstation – Dysphagiemanagement bei invasiv und nic

Schluckstörung - Dysphagie, Trachealkanülenmanagement

Start:
14. März 2021
9:00 Uhr
Ort:
München
Gebühr:
160 €
Punkte:
8
Fortbildungspunkte
Für:
Logopädie
Von:
Logomania
Sabrina Sax
Mit:
Katrin Eibl

Beschreibung

In den Krankenhäusern und in den Kliniken für Frührehabilitation gibt es immer mehr Patienten, die invasiv oder nicht-invasiv beatmet werden. Es gibt immer mehr Pflegeheime mit beatmungspflichtigen Patienten. Die Sprachtherapeut*in wird entsprechend häufiger auch zu teilweise beatmeten Patienten gerufen, um Sprechen und Schlucken zu behandeln.

Der Einsatz von Logopädie auf Intensivstationen geschah bis vor einigen Jahren noch eher nur in Ausnahmefällen. Doch die fruchtbare interdisziplinäre Zusammenarbeit von Anästhesist*innen, Intensivpflege, Atmungstherapeut*innen, Physiotherapeut*innen und Sprachtherapeut*innen spricht sich herum. Das Trachealkanülen- und das Dysphagiemanagement für schwer betroffene und mindervigilante Patienten ist dadurch deutlich effektiver und erfolgreicher geworden. Die Erfahrung zeigt, dass eine frühzeitige Intervention der Logopädie, auch bei Intensivpatienten, die nur sehr gering belastbar und teilweise noch beatmet sind, ein besseren Outcome in Bezug auf das Schlucken und Sprechen bewirken kann.

Im Seminar wird es darum gehen, die sprachtherapeutische Herangehensweise an beatmete Patienten mit/ohne Trachealkanüle zu veranschaulichen und die Berührungsängste abzubauen. Neben dem theoretischen Hintergrund zu Beatmung und Trachealkanülen werden anhand von Fallbeispielen erste Behandlungsschritte aufgezeigt. Weitere Inhalte des Seminars sind Schwerpunkte und Zielsetzungen der Behandlung in der Akutphase, Entscheidungspfade für das Trachealkanülenmanagement und die Dekanülierung sowie Entblockungsversuche mit Sprechventil und Schluckversuche.

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Veranstaltungsort

Logomania.info
Marsstraße 22
80335 München
Deutschland
Logomania
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Fürstenrieder Straße 82b
80686 München

089-51661915

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    Kölner Befundsystem für Trachealkanülen

    Buchtipp

    Das Kö.Be.S.-System komplettiert sich: Mit diesem neuen Modul ist nun auch eine systematische Befundung bei Patienten mit Trachealkanülen möglich. Es gestattet eine umfängliche Dokumentation von Beobachtungs- und Anamnesedaten in den Bereichen Kognition, Sensorik, Motorik, Atmung, Sekretmanagement, Trachealkanüle, Schluckdiagnostik und Ernährung und erleichtert somit auch die Kommunikation zwischen Therapeutin, Ärzten und Pflegepersonal.

    Von Alexander Fillbrandt und Ulrich Birkmann

    Bei ProLog