Essstörungen erkennen und gezielt reagieren

Angrenzende Bereiche (Logopädie), Angrenzende Bereiche (Ergotherapie), Angrenzende Bereiche (Physiotherapie)

Start:
01. März 2021
10:00 Uhr
Ende:
03. März 2021
16:30 Uhr
Ort:
Hannover
Gebühr:
425 €
Punkte:
24
Fortbildungspunkte
TN:
12
Teilnehmer:innen
Für:
Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie
Von:
Leibniz Kolleg
Detlef Wotschke
Mit:
Pettra Biertümpfel

Beschreibung

Essstörungen – Symptome, Ursachen und Möglichkeiten der Intervention

Ein Seminar für Mitarbeiter*Innen in pädagogischen, sozialen und medizinischen Tätigkeitsfeldern

Manche essen zu viel, andere zu wenig und wiederum andere essen gesundheitsschädigend die „falschen“ Nahrungsmittel.
Es gibt viele Menschen mit einem zwanghaften oder unkontrollierten Umgang mit Essen.
Wann wird nur etwas zu viel zur Schokolade oder zur Chipstüte gegriffen?
Wann verdreht sich eine gesundheitsbewusste Ernährung in einen Zwang das Essen kontrollieren zu wollen.

„Nicht das Gewicht ist mein Problem, sondern einfach, dass ich mit mir selbst unzufrieden bin, egal wie viel ich wiege, egal was ich tue.“

 

 

*Folgende Themen / Inhalte werden in diesem Seminar behandelt: *
• Welche Formen von Essstörungen gibt es? Anorexie (Magersucht), Bulimie, Binge Eating
• Was sind die Kennzeichen einer Essstörung?
• Wie erkenne ich hinweisende Symptome?
• Ab wann sprechen wir von einer Essstörung?
• Folgen von Essstörungen
• Körperlich, psychisch, sozial

Zugrunde liegende Ursachen bei den verschiedenen Essstörungen
• Das Problem des Erwachsenwerdens
• Für sich sorgen will gelernt werden
• Familiensystemische Ursachen
• Essstörungen als Antwort einer Traumatisierung

*Gesellschaftliche begünstigende Strukturen *
• Einfluss unserer Suchtgesellschaft
• Gesellschaftliche Paradigmen

Umgang mit Menschen, die von Essstörungen betroffen sind bzw. die sich auffällig in ihrem Essverhalten zeigen.
*Möglichkeiten einer ersten Intervention: *
Wie spreche ich Menschen an, die sich auffällig in ihrem Essenverhalten zeigen?
Beratungsstellen, Behandlungsmöglichkeiten

Interventionsspielraum zwischen den Polen von Selbstbestimmung und Selbstgefährdung
• Rolle der Empathie
• Situations-Darstellungen

_Selbsterforschung: _
• Erkennen von eigenen Vor-Urteilen gegenüber besonderen Essverhalten und „Körperschemata“
• Einbeziehung eigener Betroffenheit

Unterstützende Werkzeuge auf dem Weg aus der Essstörung:
• Die Rolle von Selbstempathie und Selbstfürsorge als wichtiger Parameter bei Essstörungen
• Bedeutung von Gefühlen und Bedürfnissen
• Umgang mit den eigenen Gefühlen – nicht fühlen wollen
• Bedürfnisse haben – oft ein verbotenes Terrain.
• Verantwortung für die eigenen Gefühle und Bedürfnisse übernehmen.
• Selbstvertrauen – in sich selber vertrauen
• Situations-, Lösungs-Darstellungen

 

Zielgruppe

Heilpraktiker
Pflegeberufe
Medizinische Fachberufe
Sozial- u. Erziehungsberufe
Therapeutische Berufe
Präventologen
Gesundheits- & Krankenpfleger
Betreuungskräfte / Alltagsbegleiter

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Veranstaltungsort

Leibniz Kolleg Hannover
Karl-Wiechert-Allee 66
30625 Hannover
Deutschland

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