Briefe am Lebensende

Angrenzende Bereiche (Logopädie), Angrenzende Bereiche (Ergotherapie), Angrenzende Bereiche (Physiotherapie)

Start:
17. März 2021
9:00 Uhr
Ort:
Hannover
Gebühr:
149 €
Punkte:
8
Fortbildungspunkte
TN:
12
Teilnehmer:innen
Für:
Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie
Von:
Leibniz Kolleg
Detlef Wotschke
Mit:
Anke Feierabend

Beschreibung

Abschied am Lebensende – Frieden stiftende Briefe

In diesem Seminar Briefe am Lebensende werden Sie zu dem Engel, der die heilsame Zusammenkunft zweier Menschen herbeiführen kann.
Häufig kommt es vor, dass sich Sterbende danach sehnen, einen Menschen wiederzusehen, zu dem der Kontakt abgebrochen ist. Es ist unerheblich, ob dem Kontaktabbruch ein Streit vorausgegangen war oder ob die Beziehung einfach eingeschlafen ist.
Der Sterbende benötigt Hilfestellung, damit sein Wunsch sich erfüllen kann.

Briefe sind ein wunderbares Mittel, um solche Kontakte wiederherzustellen.
Dabei ist jedoch einiges zu beachten, damit die Schriftstücke zum gewünschten Ziel führen.

 

 

Sterbende begleiten durch heilsame Briefe

In der langjährigen Arbeit mit Sterbenden trifft die Dozentin Anke Feierabend regelmäßig auf Patienten, denen im Laufe ihres Lebens der Kontakt zu einem ihm sehr wichtigen Menschen abhanden gekommen ist.
Tatsache ist, dass der Sterbende sich danach sehnt, diesen Menschen noch einmal wiederzusehen, die dafür notwendigen Schritte jedoch selbst nicht mehr einleiten kann. Angehörige sind damit häufig ebenfalls überfordert, da sie emotional “zu nah dran” sind, so dass ihnen die nötige gesunde Distanz für eine erfolgreiche Kontaktaufnahme fehlt.

In diesem Seminar lernen Sie mit Hilfe von Briefen, die heilsame Zusammenkunft der betreffenden Menschen herbeizuführen.

Inhalte
Reflexion der eigenen Tätigkeit
Woran erkenne ich, dass der Sterbende einen Kontaktabbruch erlitten hat, der ihn quält?
Wie gehe ich einfühlsam damit um, ohne zu überfordern?
Der Brief als Brücke, oft sogar als letztes Mittel zur Kontaktaufnahme
Wie formuliere ich einen solchen Brief mit dem Sterbenden?
Welche Rolle nehme ich dabei ein?
Was ist besonders zu beachten, um den Empfänger nicht zu überfordern?
Worauf ist bei der Zustellung eines solchen Briefes zu achten?
Was mache ich, wenn ich mir die Erstellung eines solchen Briefes nicht zutraue oder einfach nicht die Zeit dafür habe? – Wo finde ich Unterstützung? Wie delegiere ich?
Die Wirkung solcher Briefe anhand von Fallbeispielen
Was ist bei der ersten Zusammenkunft der beiden Menschen zu beachten?
Wie gehe ich damit um, wenn der Brief sein Ziel verfehlt?

Wir trainieren das Schreiben segensreicher Briefe
Begutachten und Analysieren unserer Briefe
Reflexion der neu gewonnenen Kenntnisse und Fertigkeiten
Wie transportiere ich sie in den praktischen Arbeitsalltag?
Planung der ersten eigenen Schritte zur Integration von Briefen in die Arbeit

Wenn es Ihnen gelingt, durch einen Brief zwei Menschen quasi in letzter Minute wieder zueinander zuführen, werden auch Sie reich beschenkt und ermutigt, weitere zu schreiben!

 

Zielgruppe

Pflegeberufe
Medizinische Fachberufe
Psychologen
Patienten / Angehörige
Trauerbegleiter u. Seelsorger
Palliativ- u. Hospizpflege
Therapeutische Berufe
Betreuungskräfte / Alltagsbegleiter
Interessierte, Studenten und Schüler
Begleitender Dienst
Ehrenamtliche

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Veranstaltungsort

Leibniz Kolleg Hannover
Karl-Wiechert-Allee 66
30625 Hannover
Deutschland

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